Im Folgenden möchte ich beschreiben, wie man mit Hilfe von einem Content-Managment-System (CMS) eine Webseite erstellen kann. Als Beispiel-Content-Managment-System habe ich WordPress gewählt. Die Schritte, bzw. die Bausteine, sind jedoch bei jedem Content-Managment-System sehr ähnlich:
WordPress ist ein sogenanntes Content-Managment-System. Es gibt einem eine komfortable Möglichkeit Internetseiten ins Netz zu stellen und auch schnell und einfach zu verändern. Das Content-Managment-System besteht im Prinzip aus drei Teilen: einem Kern, welcher dafür sorgt, dass die Internetseiten angezeigt werden; einem sogenannten Theme, welches für das grafische Aussehen der Seiten zuständig ist und natürlich den Texten für die Homepage selbst. WordPress bietet für denjenigen, der die Seite ändert zusätzlich zum Kern noch ein Administrationsinterface, in welchem es einem möglich ist, komfortabel zu ändern. Das ganze funktioniert am Ende ungefähr so, wie wenn man Emails bei einem Webprovider schreibt.
Durch zunächst ein Punkt zu allen drei Teilen im Detail zum Aufbau einer Internetseite:
1. Installation von WordPress
Um WordPress installieren zu können, benötigt man zunächst einmal einen Provider, der einem etwas Speicherplatz und einen Domainnamen zur Verfügung stellt. Ein Domainname ist ein im Internet einmaliger Name, wie beispielsweise google.de oder skripts.info. Platz und Name kosten einige Euros im Monat. Hier in Deutschland gibt es beispielsweise die Firmen 1&1 (http://www.1und1.de ), Strato (http://www.strato.de), Hosteurope (http://www.hosteurope.de) usw., die so etwas verkaufen. Benötigt wird auf jeden Fall PHP und eine MySQL-Datenbank. Unter 100 MB Platz wird es auch knapp, da man vielleicht einige Fotos veröffentlichen will. Das System selbst benötigt jedoch nicht mehr als 10 MB.
Das WordPress-Programm kann man dann von http://www.wordpress.org herunterladen, auspacken und installieren. Die Installation wird dadurch durchgeführt, dass WordPress via FTP zum Provider hochgeladen wird. Verschiedene Provider bieten auch ein One-Click-Install an, so dass diese dies selbstständig erledigen, wie beispielsweise die Provider, die oben genannt sind. Die manuelle Installation ist etwas kompliziert.
2. Themes und Plugins
Das Theme ist wie schon oben geschrieben für das Aussehen der Webseite verantwortlich. Es gibt tausende von Templates, die man sich aussuchen kann. Ein kleiner Einstieg ist auf http://wordpress.org/extend/themes/ verfügbar. Weitere Templates findet man, wenn bei Google nach WordPress Themes sucht.
Eine weitere interessante Möglichkeit sind die Plugins für WordPress. Plugins erweitern WordPress um Funktionalität. Beispielsweise bieten sie Bildergalerien oder die Möglichkeit zum Einbinden von Videos an
und und und… Das WordPress-Plugin-Verzeichnis befindet sich unter http://wordpress.org/extend/plugins/.
Intermezzo
Da die beiden obigen Punkte ziemlich kompliziert sind und man auch etwas bezahlen muss, haben die WordPress-Leute sich etwas ausgedacht und eine kostenlose Version ihrer Software verfügbar gemacht. Diese ist unter http://wordpress.com/ verfügbar. Diese Seite ist gut geeignet, um einmal in dem System üben zu können. Sie bietet das Interface an, welches man später auch für das Editieren der Texte auf der richtigen Seite benutzt. Es ist immer eine gute Idee, auf diesen Seiten etwas zu üben.
3. WordPress Bedienung
Wenn alles eingerichtet ist, dann kann man mehr oder weniger die beiden ersten Punkte vergessen. Dann geht es ans Texte schreiben. Auch, nachdem einige Texte geschrieben sind, sollte man die Webseite im Internet bekannt machen. Dies ist eigentlich der größte Punkt. Man muss nicht viel mehr können, als das Interface zu bedienen und die technische Seite ist relativ einfach. Allerdings braucht es viel Ausdauer, um die Seite immer frisch und interessant zu halten…


